Beiträge von hochsaler

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    Daraufhin habe ich alle Zündkerzen und Zündspulen erneuert.

    Ergebnis: Fehler weiterhin vorhanden.

    Zündkerzen und Zündspulen - und was ist mit den Zündkabeln? Zündkerzen wechselt man natürlich schon einmal, aber vor den Zündspulen hätte ich erst einmal die Kabel gewechselt. Es könnten vielleicht Marderbisse sein - oder der Stecker gammelig und der Zündfunke sucht sich einen anderen Weg als durch die Zündkerze. Dafür ist auch typisch, dass es erst bei höheren Drehzahlen auftritt. Die Zündspannung ist drehzahlabhängig und irgendwann schlägt es eben durch. Ebenso typisch dafür ist, dass sich dann eine Art Kanal ausbildet und es auch bei kleineren Drehzahlen noch so bleibt.


    Ich glaube, alles was nach den Zündungsteilen gewechselt wurde, war völlig unnötig.

    Die Pumpe ist ein Schwachpunkt in dem System. Anscheinend hat sie keine Temperaturüberwachung und verschmort dann, wenn sie zu lange läuft. Gründe können zu häufige aufeinanderfolgende Betätigung sein oder dass der Ablauf einfach zu lange dauert. Das kann der Fall sein, wenn die Spannseile gerissen sind. Die Hydraulik schafft es alleine nicht, das vorderste Element zu knicken und die Pumpe läuft und läuft und läuft... Leider ist die Einheit sehr kompakt und wenn die Pumpe heiß wird, werden u. U. die Ventile in Mitleidenschaft gezogen.


    Damit zurück zu Deiner Frage. Bei mir rochen die Ventile auch ziemlich verbrannt. Nicht alle, aber ein oder zwei direkt am Motor. Die bekommen ja selbst auch dauernd Strom, solange die Pumpe läuft. Ich habe daher die komplette Einheit getauscht. Gekauft habe ich sie von einem Forumsmitglied. Er macht ein Upgrade auf einen robustere Motor und lässt dazu ein Adapter für die Welle und die Befestigung drehen/fräsen.


    Den Namen müsste ich aber erst nachschauen und hoffe, ich finde ihn noch, ist schon Jahre her.

    Vielleicht nicht mehr genug Hydrauliköl im Vorratsbehälter. Oder ein Ventil der Hydraulikeinheit defekt. Das könnte für das Klacken sprechen. Aber um diese Dinge zu checken, muss man (viel) schrauben. Diese Rückwand im Kofferraum, hinter der die ganze Technik sitzt (auch das Steuergerät) ist mit gefühlt 50 Schrauben befestigt...

    Hallo Sebastian, ich würde zuallererst auf ein Kontaktproblem der Mikroschalter tippen. Das würde auch erklären, warum es nach einer gewissen Fahrstrecke dann doch ging. Dann haben wahrscheinlich die Vibrationen der Fahrt dazu geführt, dass die Schalter noch ganz geschlossen wurden.

    Es gibt einige Mikroschalter an der Mechanik. Die Kopfstützen sitzen z. B. auf einem Art Schlitten und werden von einem Hydraulikzylinder hochgeschoben. An dem Schlitten sitzt ein Mikroschalter, der das Dach verriegelt, wenn die Kopfstützen nicht ganz eingefahren sind.

    Für das Dach gibt es sogar mehrere, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Einer müsste auch am Verriegelungshebel selbst sitzen.


    Viel Erfolg.

    Das habe ich auch schon vorher gelesen. Ich wollte Dir damit nur sagen, dass die Prüfer anders ticken. Ich habe mal auf der B-Klasse Räder vom A45 AMG eintragen lassen. Der Prüfer hat Gewichte (Tragfähigkeit) und Höchstgeschwindigkeit etc. verglichen und es problemlos eingetragen. Das dürfte er heute so nicht mehr ohne Gutachten, sagte er, als ich kürzlich Räder vom Vito eintragen lassen wollte. Und da ging es nur darum, Räder vom neueren Modell für das ältere einzutragen bei praktisch gleicher Motorisierung, Abmessungen, Gewicht etc. Heute bräuchte er ein Gutachten für genau das Modell und wenn man das nicht hat, würden sie natürlich gerne eins erstellen. Den Preis hierfür kann man sich sicher vorstellen. Grund sei, dass die Prüfer selbst von oberer Stelle wiederum geprüft würden und da muss alles aus den Unterlagen klar ersichtlich sein. Also nichts mehr mit eigenem Ermessen.


    Technisch sehe ich auch keine gravierenden Unterschiede zwischen CLK und W202. Ich gehe einfach davon aus, dass es Dir genauso gehen wird. Der schaut sich die Unterlagen an, sagt dann, das ist ein anderes Modell und legt sie wieder beiseite.


    Außerdem wird Dir ein Fahrzeugschein nicht viel bringen. Da stehen heute ja nur noch die Hauptdaten drin. Sinnvoller wäre wahrscheinlich ein CoC oder eine Datenbestätigung, da stehen dann auch die Details.


    Ob das Differential ursprünglich vom R129 oder später vom W210 war, spielte für das Beispiel auch keine Rolle, es ging darum, dass es eben nicht W202 ist. So wie der unscheinbare, aber sicher nicht unwichtige Nebensatz mit den Aggregaten allgemein. Es ist halt dann maximal zur Hälfte ein W202. Übrigens sehe ich aber spätestens beim Auspuff nur explizite W208 Teile, zumindest für den 320er. Wäre ja auch logisch. Denn vom W202 kann es nicht sein, da es dort den Motor nicht gab und der vom W210 wird nicht passen, weil die Bodengruppe eine andere ist. Wenn der Prüfer dann mit Abgas- und/oder Geräuschgutachten kommt, könntest Du für den Preis sicher den 280er Motor vollständig überholen. Hast Du denn überhaupt schon einmal mit dem Prüfer Deines Vertrauens gesprochen?

    Ich wünsche Dir viel Glück bei der Eintragung. Ich habe prinzipiell keine Zweifel, dass der 320er Motor eintragungsfähig ist. Solche Umbauten gibt es zwar selten, aber sie gibt sie.


    Deiner Argumentation kann ich aber noch immer nicht folgen. Schaue Dir mal den VW Konzern an. Da hat man ein paar Bodengruppen für fast alle Fahrzeuge.


    Das Differential stammt beim CLK 320 übrigens vom R129. Ja, die Übersetzungen sind gleich, aber das Drehmoment? Den Motor gab es ja nicht im W202, wie Du selbst eingangs geschrieben hast. Mechanisch mag es auch alles passen, aber die Lebensdauer?

    Naja, teils hast Du sicher Recht, aber ganz so einfach ist es doch nicht. Von wegen Fahrwerk: ich habe mal kurz recherchiert, da gibt es z. B. für den Querlenker A202 Teilenummern, aber auch A210 und A208. Teilweise abhängig eben von der Motorisierung und Bereifung. Mit 17 Zoll Bereifung waren es dann halt doch wieder W210 Teile...


    Außerdem hießen die W124 Coupés und Cabrios C124 bzw. A124, selbst in der Neuzeit gibt es die C-Klasse Coupés C204, C205 - warum heißt der CLK dann wohl C208 und nicht C202? Nur weil ein paar Komponenten von der einen oder anderen Baureihe verwendet wurden, ist der CLK eben noch lange nicht Teil davon.

    Ja, wenn es Originalräder sind, haben sie die Mercedes Teilenummer und keine KBA Nummer. Allerdings hat Mercedes auch Autos mit Felgen mit KBA Nummern ausgeliefert. Ganz einfach, wenn es einen Engpass gab und sie von anderen Herstellern zugekauft haben oder generell aufgrund der Stückzahlen der Hauslieferant nicht genug Kapazitäten hatte und es mehrere Lieferanten gab. Wenn die schon ab Werk drauf waren, würde ich das trotzdem als original bezeichnen.


    Ich meine, ich hatte auch schon Felgen mit KBA-Nr. ab Werk drauf, ich weiß nur nicht mehr, war es der W202 oder W210? Lag dort wohl wirklich an den Stückzahlen...

    Möglicherweise würde das Kabel von einem Marder an- bzw. abgeknabbert. Auch ein völlig oxidiert er Massepunkt könnte das bewirken. Da hilft aber nur, das Kabel zu verfolgen und alles in Augenschein zu nehmen.

    Das Gutachten hast Du schon? Die Google Suche hat mich nämlich gleich zu einem Händler gebracht, wo man es herunterladen kann.


    Wenn dort der Fahrzeugtyp drin steht und keine Auflagen, ist es schon einmal gut. Die Ausführung mit dem originalen Sportfahrwerk ist ja auch schon 30 oder 35 mm tiefergelegt und sollte mit geprüft sein.


    Ansonsten hilft basteln: Pappscheiben im richtigen Durchmesser ausschneiden und dann mit kleinen Distanzhaltern im richtigen Abstand an das Rad kleben (Tesa). Das erfordert natürlich richtiges Rechnen mit der ET. Das Rad muss natürlich in der Luft sein, weil es jetzt vermutlich kleiner ist. Also Wagenheber oder Hebebühne.


    Wagenheber ist in dem Fall besser, denn dann wird die Freigängigkeit geprüft, wie der TÜV es auch macht. Das heißt (Holz) Klotz unter den Achsschenkel und Rad wieder ablassen, so dass es voll einfedert.


    Dabei die Innenseite des Rades nicht vergessen (2. Scheibe oder umbauen), und den Abstand dort beachten. Wenn das Rad breiter wird, kann es ja weiter nach innen und außen bauen, je nach ET. Und das ganze vorne noch einmal und dabei von Anschlag zu Anschlag einschlagen. Am besten zu zweit arbeiten, einer kurbelt am Lenkrad, einer prüft am Rad, ob es irgendwo zu nahe kommt.


    Gerade vorne kann nicht nur der Kotflügel das Problem sein, sondern dass es beim Einschlagen innen ankommt (Stichwort Lenkwinkelbegrenzer).


    Das ist natürlich aufwendig, aber die Alternative ist nur, Räder kaufen, montieren und dann prüfen.

    Hatte ich es doch geahnt, es sind häufig solche Kunststoffteile.

    Das Teil als ganzes gibt es wahrscheinlich noch neu, wird aber sehr teuer sein. Dann bleiben noch Gebrauchtteile, aber da kann es etwas dauern, bis man das passende findet. Aber Ende 2025 gibt es noch eine andere Lösung: wenn man das Teil wenigstens mal in die Hand bekommt und weiß, wie es aussehen soll, könnte man etwas mit dem 3D-Drucker drucken. Allerdings sind solche gedruckten Teile meist nicht für höhere mechanische Belastungen geeignet. Es wäre also zunächst nur ein Versuch.

    Sonst bleiben natürlich noch klassische Reparaturversuche (z. B. durch Kleben). Da besteht natürlich die Gefahr, dass man es durch einen fehlgeschlagenen Versuch endgültig ruiniert. Ich mache solche Basteleien daher gerne, wenn das Ersatzteil schon vorliegt. :)

    Hallo, hast Du mal den Knopf abgezogen (ist nur gesteckt)? Der hat so eine Abflachung an der Welle und wenn der Kunststoffknopf ausgeleiert ist, vielleicht weil es mal etwas schwerer lief, dreht er die Welle gar nicht mehr mit. Dann könntest Du probehalber mit einer Zange drehen...

    Ich kann mir vorstellen, dass das Entlüften so nicht ohne weiteres funktioniert hat. Ohne Hydraulikblock kein Problem: die Bremsflüssigkeit kommt vom Bremskraftverstärker zu den Radbremszylindern und die Luft kann dort beim Entlüften entweichen.

    Mit Hydraulikblock sorgen aber die Ventile dafür, dass einzelne Stränge abgesperrt werden, das ist ja der Sinn vom ABS. Ich könnte mir vorstellen, dass es da noch irgendwo ein Totvolumen gibt, das nicht gefüllt/entlüftet wird. Insbesondere, wenn bei dem vorhergehenden Fehler noch einer gespeichert blieb.

    Ich kenne die Diagnose nicht auswendig, aber vielleicht gibt es dort eine spezielle Funktion, um die Anlage neu zu befüllen und zu entlüften?

    Die Google-Suche hat das jedenfalls auch bestätigt, was ich gerade beschrieben habe: wenn das System soweit entleert war, müssen die Ventile zum Befüllen und Entlüften gezielt angesteuert werden. Wenn der Drucksensor gerade in dem Totvolumen sitzt, kann er natürlich auch keinen Druck messen, weil dort nie Druck ankommen wird.

    Eventuell hat der Hydraulikblock aber noch weitere Anschlüsse, über die die einzelnen Teilvolumen auch einzeln entlüftet werden können.

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