CLK 209 320 BJ. 2002 Zündaussetzer nach 3.500 U/min

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  • Hallo,


    ich bräuchte einmal einen Rat von den Autogenies hier. Es geht um meinen Mercedes CLK C209 320 aus dem Baujahr 2002 mit dem M112-Motor.


    Sobald ich etwas mehr Gas gebe – genauer gesagt ab ca. 3.500 U/min – geht die Motorkontrollleuchte an und der Wagen verliert Leistung. Wenn man anhält, ruckelt der Motor, bis man ihn neu startet.


    Ich habe den Wagen direkt mit einem Diagnosegerät ausgelesen. Laut Diagnose gab es Zündaussetzer auf Bank 2, Zylinder 6. Nach erneutem Auslesen traten die Fehler jedoch auf Zylinder 4 und 5 auf – der Fehler „springt“ also.


    Daraufhin habe ich alle Zündkerzen und Zündspulen erneuert.

    Ergebnis: Fehler weiterhin vorhanden.


    Anschließend habe ich die Lambdasonde vor Kat (Bank 2) erneuert.

    Ergebnis: Zündaussetzer auf allen Zylindern (1–6).


    Daraufhin habe ich den Luftmassenmesser (LMM) ersetzt, da der Fehler nun auf allen Zylindern auftrat und zusätzlich der Fehlercode P2004 im Speicher war.

    Ergebnis: Fehler weiterhin vorhanden.


    Wir haben außerdem die Ansaugbrücke per Unterdruck getestet, da ich gelesen habe, dass es beim Mopf bzw. Nachfolgemotor häufiger Probleme gibt.

    Ergebnis: Alles in Ordnung.


    Jetzt habe ich herausgefunden, dass der Kraftstofffilter seit 2002 nicht gewechselt wurde. Einen neuen habe ich bereits bestellt, Einbau erfolgt am Samstag.


    Meine Frage:

    Wo würdet ihr weitermachen, falls es nicht am Kraftstofffilter liegt? Ich bin langsam ratlos bei der Fehlersuche.


    (Die Benzinpumpe ist übrigens neu, daran sollte es also nicht liegen.)


    Liebe Grüße und vielen Dank für jede Hilfe 

    :/

  • Kurzer Nachtrag:


    Wir haben den Kraftstofffilter gewechselt, jedoch ohne Veränderung. Außerdem haben wir die Ansaugbrücke geöffnet und überprüft – dort ist alles in Ordnung. Zusätzlich wurde das System komplett auf mögliche Falschluftstellen geprüft; dabei wurde ein Schlauch am AGR ersetzt, allerdings bestehen die gleichen Fehler weiterhin.


    Ich hatte zudem ständig ein Knackgeräusch unter dem Fahrzeug im Kopf und dachte zunächst, es handle sich um eine defekte Feder der Handbremse. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass auf der linken Seite im Katalysator sogenannte „Pops and Bangs“ auftreten, verursacht durch Fehlzündungen des Motors.


    Damit bestätigt sich erneut, dass Bank 2 betroffen ist. Die Zündaussetzer beginnen immer auf Bank 2 und wechseln erst nach mehreren Kickdown-Versuchen (ca. drei) auf Bank 1.


    Ich habe das Fahrzeug im August letzten Jahres gekauft. Direkt danach stand es aufgrund einer entladenen Batterie und einer defekten Lichtmaschine etwa zwei Monate in der Werkstatt. Bereits auf der ersten Fahrt nach der Reparatur traten die Zündaussetzer auf. Während dieser Heimfahrt musste ich aufgrund der defekten Lichtmaschine sogar vom Verkäufer abgeschleppt werden.


    Allerdings bin ich der Meinung, dass der Wagen in der Stunde vor dem Abschleppen noch völlig normal lief. Daher stellt sich für mich die Frage, ob während der langen Standzeit eventuell Lernwerte zurückgesetzt wurden und dadurch die Probleme entstanden sind.

    Als nächsten Schritt planen wir, den Wagen mit einem Abgasdruck-Barometer zu testen und die Stardiagnose anzuschließen. Eventuell hatte jemand bereits ähnliche Probleme und kann entsprechende Erfahrungswerte teilen.



  • Daraufhin habe ich alle Zündkerzen und Zündspulen erneuert.

    Ergebnis: Fehler weiterhin vorhanden.

    Zündkerzen und Zündspulen - und was ist mit den Zündkabeln? Zündkerzen wechselt man natürlich schon einmal, aber vor den Zündspulen hätte ich erst einmal die Kabel gewechselt. Es könnten vielleicht Marderbisse sein - oder der Stecker gammelig und der Zündfunke sucht sich einen anderen Weg als durch die Zündkerze. Dafür ist auch typisch, dass es erst bei höheren Drehzahlen auftritt. Die Zündspannung ist drehzahlabhängig und irgendwann schlägt es eben durch. Ebenso typisch dafür ist, dass sich dann eine Art Kanal ausbildet und es auch bei kleineren Drehzahlen noch so bleibt.


    Ich glaube, alles was nach den Zündungsteilen gewechselt wurde, war völlig unnötig.

  • Zündkerzen und Zündspulen - und was ist mit den Zündkabeln? Zündkerzen wechselt man natürlich schon einmal, aber vor den Zündspulen hätte ich erst einmal die Kabel gewechselt. Es könnten vielleicht Marderbisse sein - oder der Stecker gammelig und der Zündfunke sucht sich einen anderen Weg als durch die Zündkerze. Dafür ist auch typisch, dass es erst bei höheren Drehzahlen auftritt. Die Zündspannung ist drehzahlabhängig und irgendwann schlägt es eben durch. Ebenso typisch dafür ist, dass sich dann eine Art Kanal ausbildet und es auch bei kleineren Drehzahlen noch so bleibt.


    Ich glaube, alles was nach den Zündungsteilen gewechselt wurde, war völlig unnötig.


    Ich Glaube nicht, da es wenig Sinn machen würde wenn ein Zündkabel defekt wäre, da der Fehler wie oben beschrieben ja springt und nicht auf einem expliziten Zylinder bleibt.

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